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Als nächste Aufgabe bestimmen wir eine kleine Sexte. Unser Ausgangston ist f.
Schritt 1
Schritt 2
Die Regel für die Grobbestimmung von Sexten heisst: (hier die Regeln)
"von Linie zum überübernächsten Zwischenraum oder vom Zwischenraum zur überübernächsten Linie"
Schritt 3
Der zweite Ton heisst d.
Schritt 4
Schritt 5
Wir bestimmen die Anzahl Halbtonschritte zwischen den beiden Tönen:
|
f - fis |
1 Halbtonschritt |
| fis - g | 1 Halbtonschritt |
| g - gis | 1 Halbtonschritt |
| gis - a | 1 Halbtonschritt |
| a - ais | 1 Halbtonschritt |
| ais - h | 1 Halbtonschritt |
| h - c | 1 Halbtonschritt |
| c - cis | 1 Halbtonschritt |
| cis - d | 1 Halbtonschritt |
| Total | 9 Halbtonschritte |
Kontrollieren wir diese 9 Halbtonschritte mit unserer Tabelle stellen wir fest: 9 Halbtonschritte sind eine grosse Sexte. Wir suchen jedoch eine kleine Sexte. Das ist nun ja einfach. Wir haben einen Halbtonschritt zuviel. Also brauchen wir nur wieder einen Halbtonschritt zurückzugehen und bekommen so den Ton cis.
Stopp, das ist im Prinzip richtig, dabei hast du aber die Regel :"Beim bestimmen der kleinen Intervalle gehen wir immer vom grossen Intervall aus" nicht beachtet.
Schritt 6
Die Grobbestimmung hat uns ein d als zweiten Ton vorgeschlagen. In der Feinbestimmung haben wir festgestellt: wir sind um einen Halbton zu hoch. Nun wenden wir den 6. Schritt an und vertiefen das d mit Hilfe des b-Vorzeichens um einen Halben Ton zu einem des.

Die gesuchte kleine Sexte heisst also f - des.

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Hier findest du den Workshop 1 Intervalle Feinbestimmung |
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